


Genau so ein Projekt war Aura & Anima für mich.
Im November 2024 war es endlich so weit: Ich hielt das fertige Buch zum ersten Mal in den Händen. Über 500 Seiten stark, vollgepackt mit Geschichten, Bildern und Rezepten aus der Welt rund um das Restaurant Aura und das Future Lab Anima von Alexander Herrmann und Tobias Bätz.
Mein fotografischer Beitrag zu diesem Buch beginnt dort, wo Geschmack seinen Ursprung hat: bei den Menschen, die hochwertige Lebensmittel mit Leidenschaft und Handwerkskunst produzieren.
Gemeinsam mit Foodscout Joshi Osswald habe ich zwölf ausgewählte Produzenten besucht, die mit ihren Produkten später Teil der Menüs in Aura und Anima werden. Für mich als Fotograf war das mehr als ein klassischer Auftrag – es war ein echtes Eintauchen in die Welt hinter dem Produkt.
Ob in kleinen Manufakturen, auf Bauernhöfen oder bei Handwerksbetrieben: Jeder dieser Orte hatte seine eigene Geschichte. Und genau diese Geschichten durfte ich in Bildern festhalten.
Was für mich den Reiz an dieser Art von Foodfotografie ausmacht? Es ist die Authentizität, die Nähe zu den Menschen und der Moment, wenn aus einem einfachen Besuch eine visuelle Reportage wird.
Das fertige Buch in der Hand zu halten, ist ein ganz besonderer Moment für mich. Nach monatelanger Vorbereitung, Reisen, Shootings und Bildbearbeitung die gedruckte Version durchzublättern – das fühlt sich fast ein wenig surreal an.
Ich bin dankbar, dass ich meinen bescheidenen Teil zu diesem besonderen Kochbuch beitragen durfte. Und ich freue mich, dass meine Bilder ein Stück dieser kulinarischen Reise erzählen.
Hier gehts zum Buch: Aura & Anima